Pressemitteilungen
Zuversichtlich ist die Gemeinderatsfraktion SPD /Die Linke, dass Friedrichshafen einen Mobilitätsmanager bekommt. Seit mehreren Jahren wirbt die SPD für diese Stelle. Sie hat dazu die Expertise des deutschlandweit anerkannten Experten für Mobilitätsfragen, Professor Heiner Monheim, in ihre Anträge einfließen lassen. Dranbleiben war die Devise der Sozialdemokraten. Gut Ding will Weile haben. Bürger wollen von Lärm, Abgasen und Staus entlastet werden. Die Stadt will sich hin zur Klimaneutralität entwickeln. Um dies zu erreichen, ist es erforderlich, das gesamte Verkehrssystem, alle Akteure zu vernetzen. Das geht vom Fuß- über den Radverkehr, den motorisierten Individual Verkehr (Pkw und Motorrad) bis zum ÖPNV mit Bus und Bahn. Diese Verkehrsarten stehen untereinander in Konkurrenz um Flächen und Budgets. Dieses Konkurrenzdenken zu überwinden und gute Erfahrungen auszutauschen, ist wichtiger Teil der Arbeit, die angepackt werden muss. Die Pendlerströme nach Friedrichshafen (täglich 20.000 Pendler rein und 10.000 raus) werden stark vom Verhalten der Betriebe und ihrer Belegschaften beeinflusst. Der Mobilitätsmanager hat die Aufgabe, die verschiedenen Akteure in Wirtschaft und Verwaltung bei Planungen und deren Umsetzungen mit einander zu vernetzen und zu abgestimmtem Handeln zu bewegen. Zudem sind Kontakte nach außen erforderlich zu den Nachbar-Kommunen, dem Kreis, dem Land, dem Bund und der EU für die frühe Kenntnis von Förderungen, der erfolgreichen Förderung von außen als auch für ein koordiniertes Handeln mit den Nachbarn. So lässt sich erfolgreich attraktive, umwelt- und klimafreundliche Mobilität gestalten. Die neue Aufgabe wird der Stadt Geld sparen, da sie die Wirtschaftlichkeit ihrer Verkehrsangebote steigert. Und sie passt zu den Eckpunkten der Klimapolitik, die Oberbürgermeister Brand vor wenigen Tagen veröffentlicht hat.
Zu Recht werde von Experten darauf hingewiesen, dass vor Einführung eines Jahrestickets, wie es beispielsweise in Vorarlberg der Fall ist, zunächst das ÖPNV-Angebot deutlich verbessert werden müsse, stellt Kreisrätin Britta Wagner fest. Deshalb beantrage die SPD-Kreistagsfraktion, einen Stufenplan für den Ausbau des ÖPNV zu erarbeiten, mit Vorschlägen, wie die Fahrgastzahlen erhöht und eine gleichmäßigere Auslastung der Busse über den Tag erreicht werden kann. Nach Auffassung der SPD soll die Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit bodo dafür ein Umsetzungskonzept erarbeiten.
Die SPD im Bodenseekreis begrüßt die Initiative für einen Kompromiss beim Artenschutz-Volksbegehren. „Dass ausgerechnet eine grün-geführte Landesregierung hier erst auf Druck eines Volksbegehrens tätig wird, ist bemerkenswert und bedauerlich“ sagte hierzu das SPD-Landesvorstandsmitglied Leon Hahn auf einer Konferenz der Kreis-SPD am vergangenen Montag.
Die SPD im Bodenseekreis zeigt sich verwundert über den erneuten Vorstoß der Genossenschaft ‚Regio Bodensee Fisch‘ zu Netzgehegen im Bodensee. „Unseres Erachtens ist die Situation klar: Es gibt keine rechtliche Grundlage für solche Anlagen im Bodensee. Darüber hinaus sehen wir Aquakultur - sowohl im See als auch in Kreislaufanlagen an Land - grundsätzlich kritisch.“ so Rainer Röver, Vorsitzender der Kreis-SPD auf einer Konferenz des Kreisverbands am vergangenen Montag.
Dieser Tage hat sich der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Baden-Württemberg, Andreas Stoch, mit Vertretern des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg, des Verbands Badischer Berufsfischer am Bodensee und des Angelsportvereins Konstanz in Immenstaad über die aktuelle Situation am See ausgetauscht. Im Hotel Heinzler wurde deutlich, welch tiefgreifende Auswirkungen die anhaltenden Veränderungen auf den Fischbestand und damit auf die Fischerei, die Gastronomie und den Tourismus am See haben.
09.10.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr politisches Wurstsalatessen
Bei herzhaftem Wurstsalat wollen wir über aktuelle kommunalpolitische Themen diskutieren.
20.10.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Salon Rouge
03.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Vorstandssitzung des Ortsverein Friedrichshafen
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