Salon Rouge im Juni

Veröffentlicht am 28.06.2022 in Aktuelles

„Welchen Lernort haben unsere Schülerinnen und Schüler verdient? Diskussion am Beispiel der Albert-Merglen-Schule.“

Die Diskussionsrunde Salon Rouge des SPD-Ortsvereins hat sich mit dem Thema „Welchen Lernort haben unsere Schülerinnen und Schüler verdient?“ beschäftigt. Dabei war diese Frage mit der aktuellen Situation der Albert-Merglen-Schule verbunden.

Matthias Eckmann, Vorsitzender des Ortsvereins und Gemeinderat, gab dabei einen sachlichen Überblick: die Grundschule entwickelt sich von einer 2-zügigen Halbtagsschule zu einer 3-zügigen Ganztagsschule. Das aktuelle Schulgebäude ist in der Bausubstanz jedoch für eine Generalsanierung nicht geeignet. Für die Standortwahl eines Neubaus gibt es verschiedene Bewertungskriterien. Anhand dieser gibt es eine Bewertungsmatrix mit sieben potenziellen Neubaugebieten. Zwei Möglichkeiten sind dabei näher zu betrachten: Neubau am bisherigen Standort mit einer vorübergehenden Nutzung von Containern auf dem Parkplatz von Rolls-Royce Power Systems oder Neubau beim Hauptfriedhof.

 

Das aktuelle Statement der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulleitung der Albert-Merglen-Schule wurde von Daniela Gubalke, Vorsitzende des Ortsvereins, vorgelesen. Dabei positionieren sich die Verfasserinnern und Verfasser für einen Neubau beim Hauptfriedhof. Sie plädieren für ein Lernumfeld im Grünen.

 

In der anschließenden Diskussion wurde das Wohnumfeld der Schülerinnen und Schüler angesprochen. Dieses sei nicht beneidenswert und daher müsse das gesamte Siedlungsumfeld mit einer möglichen Änderung der Zufahrtsstraße zum Industriegebiet überdacht werden. Für den Erhalt der Grünfläche beim Hauptfriedhof appellierten Vertreterinnen und Vertreter von “Fridays for Future“ sowie Barbara Wagner, Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen. „Die Grünfläche beim Hauptfriedhof sollte nicht bebaut werden, da diese von einem der wenigen Biohöfe in Friedrichshafen bewirtschaftet wird. Außerdem dient sie als Kaltluftschneise,“ so Wagner.

 

„Der aktuelle Standort ist viel zu klein. Es bedarf einer maximalen Gestaltung für die Kinder,“ sagt Werner Nuber, SPD-Gemeinderat. Dabei sei der enorme Kinderzuwachs generell zu betrachten. Es fehle bereits jetzt an Kindergartenplätzen. Daher müsse auch an die Vergrößerung von Grundschulen gedacht werden. „Die Gemeinwohlinteressen dürfen nicht mit Privatinteressen vermischt werden. Als Stadtrat muss ich mich für das Gemeinwohl entscheiden,“ wird Nuber deutlich.

 

Die vielen Wortmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darin einig, dass Schulhöfe generell ausreichend Platz bieten müssen. „Das Grün muss zu den Kindern,“ sagt Daniela Gubalke. Die Diskussion zeigte auf, dass eine weitere Fläche für einen möglichen Neubau in Frage kommt: die in der Bewertungsmatrix bezeichnete „Oberhof 2“ bei der Glärnischstraße. Diese gelte es, genauer zu betrachten.

 

Nach einer langen und auch hitzigen Diskussionsrunde schloss Matthias Eckmann den Salon Rouge. Dabei nehmen er und Werner Nuber einen klaren Auftrag mit: „Wir sollten nicht wieder monatelang diskutieren, sondern abwägen und dann schnell entscheiden,“ so die beiden SPD-Gemeinderäte.

 
 

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