Gesundheitsprävention
aktuelle Anhörung im Bundestag am 26. Juni 2008. Mehr...
27.06.2007 im Bürgersaal, Rathaus Immenstaad
Einladung als PDF...
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Prävention kann in Zukunft helfen, dass die Menschen länger gesund
bleiben, dass ihre Lebensqualität auch bei chronischen Krankheiten so
weit es geht erhalten bleibt, dass sich Kinder besser ernähren und mehr
bewegen und dass die Sozialversicherungen - und damit die Beitragszahler -
vermeidbare Kosten einsparen können.
Ein Präventionsgesetz könnte die Möglichkeit schaffen, in Kindergärten,
Schulen, Betrieben und in den Wohnquartieren anzusetzen. So könnten alle
Menschen erreicht werden, ohne dass soziale Unterschiede bei den Präventionsangeboten
eine Rolle spielen.
Ein Gesetz dazu wurde 2005 vorbereitet und konnte aufgrund der Bundestagswahl
nicht mehr zu Ende beraten werden. Eine Wiederaufnahme der Beratungen wurde
im Koalitionsvertrag vereinbart:
"Prävention, Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation
Die Prävention wird zu einer eigenständigen Säule der gesundheitlichen
Versorgung ausgebaut. Mit einem Präventionsgesetz soll die Kooperation
und Koordination der Prävention sowie die Qualität der Maßnahmen
der Sozialversicherungsträger und –zweige übergreifend und
unbürokratisch verbessert werden. Hierzu sind die Aktionen an Präventionszielen
auszurichten. Bund und Länder müssen ergänzend zu den Sozialversicherungsträgern
weiterhin ihrer Verantwortung gerecht werden.
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist ein Gesamtkonzept
der Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger, behinderter und alter
Menschen notwendig. Leistungen müssen darauf ausgerichtet sein, Behinderungen,
chronischen Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit entgegen zu wirken.
Der medizinischen Rehabilitation kommt hier eine besondere Bedeutung zu.
Deshalb muss insbesondere der Grundsatz „Prävention und Rehabilitation
vor Pflege“ gestärkt werden. Pflegebedürftigkeit darf nicht
dazu führen, dass erforderliche Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
und Teilhabe nicht erbracht werden."
Diskutieren Sie mit MdB Peter Friedrich, Konstanz, Ulrich Gresch, Leiter
Gustav-Werner Stift Friedrichshafen, Dr. Friedemann Puls, Arzt für
Kinder- und Jugendmedizin und Dr. Bernhard Kiß, Gesundheitsamt Bodenseekreisüber
die bundesgesetzlich geplante Querschnittsaufgabe der Prävention und
den besonderen Stellenwert der Prävention im Bodenseekreis.
Jochen Jehle, Kreisvorsitzender SPD Bodenseekreis

v. l.: Dr. Bernhard Kiß, Gesundheitsamt Bodenseekreis, MdB
Peter Friedrich, Kreisvorsitzender Jochen Jehle, Christine Doni, Pflegedienstleiterin
Gustav-Werner Stift Friedrichshafen,
Dr. Friedemann Puls, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin und Sprecher der
Kinder- und Jugendärzte im Bodenseekreis
Veranstaltungsbericht Schwäbische Zeitung...
Eigenbericht...
Informationen
der Bundestagsfraktion...
Außerdem enthält die unlängst verabschiedete Gesundheitsreform
wichtige Ansätze dazu. Lesen Sie hier mehr...